Die BlueArk-Konferenz kehrt am 11. November nach Le Châble zurück – mit zahlreichen Neuheiten
Als unverzichtbarer Treffpunkt für Wasserexperten in der Westschweiz findet die BlueArk-Konferenz am kommenden 11. November zum siebten Mal im Espace Saint-Marc in Le Châble statt. Über 300 Teilnehmende werden zu einem ereignisreichen Tag erwartet, der von zwei originellen Keynotes, einer Podiumsdiskussion zum Thema Wasserqualität, parallelen thematischen Sitzungen und der aussergewöhnlichen Anwesenheit europäischer Vertreter des Projekts Mount Resilience geprägt sein wird. Die Anmeldungen sind offen, die Plätze sind jedoch begrenzt. Zögert nicht zu lange mit eurer Anmeldung!
Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2018 hat die BlueArk-Konferenz schrittweise an Bedeutung und Publikum gewonnen. Ingenieure, Forscher, Gemeindevertreter, Landwirte oder auch Akteure aus der Wasserkraftbranche: Das Publikum, das sich jedes Jahr in Le Châble versammelt, spiegelt die Vielfalt der Berufe wider, die von den Herausforderungen rund um das Thema Wasser betroffen sind. «BlueArk und insbesondere die jährliche Konferenz sollen eine echte Plattform für den Austausch und die Entwicklung von Projekten zwischen Wasserexperten sein. Genau das bauen wir von Ausgabe zu Ausgabe auf», betont Guillaume von Roten, Mitglied des BlueArk-Teams. Die Veranstaltung wird von BlueArk, der Stiftung The Ark und Altis organisiert, mit Unterstützung von Cimo, Sinergy, Alpiq, FMV und Hydro Exploitation.
Zwei Keynotes mit kontrastreichen Profilen
Die Ausgabe 2026 wird mit einem Plenarvortrag von Jean-Marcel Dorioz eröffnet, einem Forscher im Bereich Boden- und Umweltwissenschaften und Vizepräsident der Association pour la sauvegarde du Léman. Er wird über den Zustand der Seen sprechen und sich dabei auf seine praktischen Erfahrungen rund um den Genfersee stützen.
Die Apnoetaucherin und Tänzerin Julie Gautier wird zum Abschluss der Konferenz ein Erlebnis an der Schnittstelle von Kunst und Umwelt präsentieren. Anhand der Vorführung mehrerer ihrer Filme vermittelt sie einen einfühlsamen Blick auf die Unterwasserwelt und die Herausforderungen im Zusammenhang mit deren Erhaltung. Dabei unterbricht sie ihren Beitrag mit Atemübungen, um das Publikum zu einem Moment des Eintauchens und der Reflexion rund um das Thema Wasser einzuladen.
Die Wasserqualität im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion
Die zentrale Frage des Tages wird bei einer Podiumsdiskussion mit vier anerkannten Experten auf diesem Gebiet unverblümt gestellt: «Verlieren wir gerade den Kampf um die Wasserqualität?» Ein Moment des direkten und engagierten Austauschs, der die Debatten am Nachmittag bereichern wird.
Wie bereits bei früheren Veranstaltungen bieten parallele Sitzungen die Möglichkeit, spezifische Themen zu vertiefen. In diesem Jahr stehen sechs Themenbereiche auf dem Programm:
- Wasser und Raumplanung – über das Einzugsgebiet hinaus
- Wasserqualität der Seen
- Hochwasser und Dürren
- Robotik für die Wasserkraft
- Sedimenttransport
- Europäische Lösungen für die Wasserbewirtschaftung in den Bergen
Eine ganz neue europäische Dimension mit Mount Resilience
Eine der Neuheiten dieser Ausgabe ist die Teilnahme von rund hundert Vertretern des europäischen Projekts Mount Resilience am Nachmittag, dessen Schweizer Demonstrationsprojekt von BlueArk geleitet wird. Dieses Projekt zielt darauf ab, europaweite Lösungen für die Wasserbewirtschaftung in den Bergen zu entwickeln. « Es ist eine einmalige Gelegenheit, den Horizont zu erweitern und sich mit Fachleuten aus ganz Europa auszutauschen. Ich freue mich auf die bereichernden Diskussionen, die dadurch entstehen werden », sagt Guillaume von Roten.
Abgerundet wird der Tag durch ein Innovationsdorf, in dem an Ständen aktuelle Lösungen und Technologien im Bereich Wasser aus der Schweiz und anderen Ländern vorgestellt werden. Ein idealer Ort zum Netzwerken und zum Kennenlernen konkreter Projekte.
Anmeldungen sind möglich unter www.blueark.ch/conference.
